• 30.7.

  • 2008

Tschüss Handy.

Hallo iphone.

Werbung für ein Produkt machen, was eh schon in den letzten Wochen von der gemeinen Presse durchgekaut wurde - eigentlich nicht mein Ding. Aber trotzdem: An dieser Stelle werde ich meine bisherigen und zukünftigen Erlebnisse mit meinem Mobiltelefon von Apple festhalten.

Der 11. Juli 2008

Da ich mich recht spontan dazu entschlossen hatte, mir doch eins anzuschaffen, bin ich erst am späten Morgen dazu gekommen, zu einem T-Punkt zu gehen. Das hätte ich mir sparen können, denn in Düsseldorf waren gegen halb elf alle iphones vergriffen. Ok, dachte ich mir - dann gehe ich zu Gravis. Siehe da, ein iphone gab es noch, aber leider nicht für mich. Für T-Mobile Bestandskunden bietet Gravis nicht die Möglichkeit an, einen Vertragswechsel durchzuführen. Na super.

Dann halt nach Saturn, dort gab es noch genügend und auch der Wechsel zu einem Complete-S Vertrag war möglich. Na also geht doch! Allerdings habe ich mich schon darüber gewundert, dass es tatsächlich abseits von T-Punkten iphones in ausreichenden Stückzahlen gab. Naja, wahrscheinlich, so meine Meinung - reines Marketing...

Zuhause ausgepackt, gab es zwei Probleme. Wie kriege ich jetzt die Sim-Karte ins iphone? Achso, irgendwo gibt es eine Nadel, um den Schub der Karte auszufahren. Nachdem das erledigt war, gabs die nächste Überraschung. Der itunes-Store war so überlastet, dass eine Registrierung erst gegen Mittag möglich war. Nach diesen zwei kleineren Hürden, ging alles glatt über die Bühne.

Meine Mail-Konten habe ich auf IMAP umgestellt, was den Vorteil hat, dass beim Abrufen neuer Mails nur die Kopfdaten (Betreff usw.) geladen werden. Kurzum: Weniger Volumen-Verbrauch im Gegensatz zu einem POP-Account. Ein Benutzerhandbuch findet man vergeblich im kleinen schwarzen Karton. Lediglich ein Flyer „Tipps und Tricks“ beschreibt, dass was man eh schon vorher wusste.

Ein paar Tage später

Die Anzahl von guten und weniger guten Programmen aus dem App-Store wächst und musste erstmal ausgemistet werden. Das iphone fühlt sich für mich immer mehr wie ein kleiner Computer an. Es ist einfach Klasse, ohne Notebook abseits vom Arbeitszimmer zu surfen, Mails zu empfangen, oder in den beiden Stores nach neuen Programmen oder Musik zu stöbern.

Ein neuer Monat

ich verbrauche doch nicht so viel Datenvolumen via 3G, wie ich ursprünglich vermutet hatte. So um die 150MB, was mich doch mehr oder weniger überrascht. Denn die eine oder andere Startseite der hiesigen Tageszeitungen ist doch mittlerweile ein knappes MB groß. Mit anderen Worten: Wenn ich jeden Tag unterwegs wäre und meine Wartezeit mit surfen überbrücken würde, so käme ich nicht über die 500MB die mir zur Verfügung stehen.

Im Urlaub

Da wir dieses Jahr in Deutschland waren (vom wunderschönen Salzburg in Österreich einmal abgesehen), konnte ich auf alle Funktionen zurück greifen. Am meisten habe ich Locly benutzt. Echt Klasse, wenn man unterwegs nachschauen kann, was es alles so in der nächsten Umgebung gibt. Das vorinstallierte Programm "Karten" ist schon gut gelungen, allerdings kein Ersatz für ein mobiles Navigationsgerät. Dennoch: Ich werde auch in Zukunft meine Mitmenschen nach dem Weg fragen!

Negatives

Das Adressbuch. Ich habe nicht unbedingt das dickste Adressbuch, aber es dauert leider noch sehr lange bis man überhaupt scrollen kann. Eventuell liegt es auch an manchen Kontakten, die mein iphone nicht mag...

SMS verhielt sich irgendwann beim tippen sehr zäh. Nachdem ich alle Kurznachrichten gelöscht hatte, gings wieder.

Funktionen die es geben sollte

  • Das iphone als Modem
  • Videos aufnehmen
  • Das Abstellen der Rechtschreibprüfung*
  • Copy and Paste

* Es gibt den Trick vorübergehend als zweite Sprache Lettisch einzurichten. Zwar sind dann Z und Y vertauscht, dafür aber ist die Autokorrektur ausgeschaltet.

Es gibt sogar eine spezielle Online-Petition, die Apple dazu auffordert bei dem nächsten Software-Update (Version 2.2) die Korrektur unter den Einstellungen auszuschalten. Und siehe da: der Aufruf hat gefruchtet!

Meine Apps

  • Beatmaker - mit knapp 16 Euro nicht gerade preiswert, aber mit sehr hohem Spaßfaktor
  • Caisa - Schachprogramm, daran merke ich immer wieder, wie ungeduldig ich bin
  • Fahrplan - Zeigt an, welche öffentlichen Verkehrsmittel einem gerade vor der Nase wegfahren.
  • Locly - an Hand der eigenen Position, werden Bilder von Flickr, lokale Twitters, Wikipedia Artikel, lokale Events, Taxen (oh, Entschuldigung: Taxis) angezeigt und vieles mehr.
  • Filemagnet - Dateien auf das iphone übertragen. Tschüss USB Stick. (Jedenfalls auf dem Mac)
  • Tri - Tetris auf dem iphone. Auch nach jahrelanger Tetris-Abstinenz macht es leider immer noch süchtig!
  • UsedBudget - Sein eigenen Complete Vertrag kontrollieren.
  • 2.7.

  • 2008

Die Umgestaltung.

Angefangen vom Logo bis hin zur eigenen Struktur – fast nichts ist vom Alten übrig geblieben. Aber auch die selbst ausgeheckten Projekte nehmen langsam aber sicher immer mehr Gestalt an!

Das Logo.

Da ich ja ein grosser Vogelfreund bin, habe ich mich entschlossen mein neues Logo mit einem Vogel zu versehen. Der Rabe kam mir eigentlich sehr schnell aus dem Buch Neubauwelt zugeflogen und ich musste Ihn erst einmal irgendwo zwischen Magenta und Rot einfärben.

Eventuell nehme ich in Zukunft immer wieder mal einen anderen gefiederten Freund – mal schauen.

Die Seite.

Die neue Seite soll ein Zuhause für meine freien Arbeiten sein. Im Portfolio befinden sich aber auch kommerzielle Referenzen der vergangenen Jahre, sei es durch Festeinstellungen oder eigenen Kunden.

Besondere Aufmerksamkeit möchte ich dem 101Media Portfolio geben, denn seit Anfang 2007 bin ich zusammen mit Marc Pinnekamp Geschäftsführer!

Mein Blog.

Selbstverständlich ist ein Blog hinzugekommen, in dem ich über Alles berichte, ob in eigener Sache, oder einfach nur Fachwissen aus der Praxis eines Gestalters.

Die Projekte

Neben Kunde und Co wollte ich schon lange Projekte starten, in denen ich mich frei bewegen kann. Vor ein paar Jahren hatte ich recht viel Erfolg mit www.interfacelab.de, und der Reiz auf etwas Neues ist eben sehr groß.

Nun ist es aber so, dass Ideen nicht im Supermarkt erhältlich sind und darum habe ich erst einmal angefangen ein Layout zu erstellen, dass meinem persönlichen Geschmack am Nächsten liegt. Heraus gekommen ist dann letztendlich Deltaschnauzer, ein Blog mit den Nachrichten aus aller Welt.

Paralell dazu ist auch der thestyler entstanden. Das Projekt wird Spass machen, denn jeder kann daran teilnehmen und seine Design-News beim thestyler veröffentlichen.

Die Produkte

Anfangs nur zur eigenen Weiterbildung, habe ich mich mit den typischen Web-Techniken wie PHP, Mysql, Html+Ccc beschäftigt. Da ich nicht einfach ohne Ziel programmieren wollte, ist daraus ein CMS entstanden. Einige Webpräsenzen von Kunden, aber auch diese Seite sind dank Tiny but Strong einfach aber dennoch flexibel aufgebaut. Im Moment stehe ich fast vor der öffentlichen Beta der zweiten Version, in der auch Xajax zu Einsatz kommt, was das Ganze ziemlich vereinfacht.

  • 8.6.

  • 2008

Hallo Welt

Dies ist nur ein Test