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  • 26.9.

  • 2008

Mythen und Fakten rund um URLs

Der Artikel »Dynamic URLs vs. static URLs« im Google Webmaster Blog will aufklären.

Die Juliane Stiller und der Kaspar Szumanski aus dem Search Quality Team von Google, haben über das chatten mit ihren Freunden oftmals festgestellt, dass es verschiedene Meinungen über die Struktur von URLs gibt. Doch die Beiden wollen aufklären und beschreiben den Unterschied der URL-Varianten.

Ich habe versucht den Artikel weitestgehend zu übersetzen, man hätte das Thema allerdings auch so zusammenfassen können:

Versuche nicht selber URLs umzuschreiben, wenn Du keine Ahnung davon hast. Entferne keine URL-Parameter von dem du glaubst, dass diese überflüssig sind. Lass sie lieber drin und kürze dafür den Inhalt der Parameter. Für Google ist es unbedeutend wie eine URL strukturiert ist, solange der Google-Bot nicht durch fehlerhaftes umschreiben von URLs völlig verwirrt aussteigt. Aber Google ist nicht alles. Der Anwender ist viel wichtiger.

Dennoch frage ich mich, an wen der Artikel überhaupt adressiert ist. Die Zielgruppe sollten professionelle Webmaster sein, aber die Schreibweise und die Beispiele sind mir viel zu sehr „Webmaster für Dummies“.


Jetzt aber zum eigentlichen Artikel:

Die Statische:

Eine statische URL ändert sich nicht, somit besitzt sie typischer Weise keine URL-Parameter. Jedoch ist es sehr zeitaufwändig, gerade dann wenn eine Seite wächst, Änderungen auf jeder Seite vorzunehmen. Mit anderen Worten: Eine Web-Präsenz besteht aus zehn Seiten und ein weiterer Navigationspunkt soll hinzu kommen, so müssen alle 10 Html-Dateien geöffnet und bearbeitet werden.

Aus diesem und anderen Gründen wurden Content Management Systeme erfunden und produziert.

Die Dynamische

Sind die Inhalte einer Seite in einer Datenbank gespeichert, steuern Skripte die Ausgabe. Doch woher wissen diese Skripte welche Daten genommen werden sollen? Dafür gibt es Parameter in einer URL. So sorgt zB. der Parameter index.php/details?id=31, dass der Artikel 31 angezeigt wird. Ganz platt gesagt. Solche komischen Links kann man benutzerfreundlich durch vordefinierte Regeln umschreiben. Dadurch ist es möglich details31.html oder details/31/ zu benutzen.

Jetzt die große Quizfrage!

Soll ich jetzt dynamische oder statische URLs erstellen? Folgende Punkte sollte man bei der Erstellung von dynamischen URLs beachten:

  • 1. Es ist nicht gerade leicht dynamische URLs in statische umzuschreiben.
  • 2. Es ist sicherer Google die dynamischen URLs zu überlassen
  • 3. Wenn man eine URL umschreiben will, soll man überflüssige Parameter entfernen
  • 4. Wenn man eine statische URL anstatt einer dynamischen URL haben möchte, sollen diese als statische Kopien auf dem Server abgelegt sein.

Der arme Googlebot

Laut Google gibt es viele Webmaster, die denken, dass umgeschriebene URLs besser für das indexieren und platzieren der Suchergebnisse führen könnte. Doch gibt es Seiten, zB. Online-Shops, die nur über Session-IDs funktionieren und da liegt das Problem.

O-Ton: Wir bei Google haben in beiden Richtungen Erfahrungen sammeln können.

Während statische URLs von den Besuchern besser angenommen werden als Parameter-URLs.

Mythos: Dynamische URLs können nicht gecrawlt werden

Fakt: Google kann dynamische URLs crawlen und die verschiedenen Parameter interpretieren. Wobei der Google-Bot Probleme bekommt, wenn wichtige Parameter bei der URL-Umschreibung nicht mit berücksichtigt werden.

Mythos: dynamische URLs sind okay wenn nicht mehr als drei Parameter zum Einsatz kommen

Fakt: Es gibt keine Begrenzung der Parameter in URLs, wobei man dennoch die URLs kurz halten sollte. Dies gilt für statische oder dynamische URLs. Allerdings ist es auch erlaubt gewisse Parameter nicht mit einzubauen, die für den Google-Bot essentiell sind und dem Besucher eine schöne dynamische URL bietet.

Sollte man aber nicht wissen, welche Parameter man entfernen darf, so ist es besser die URLs so zu lassen wie sie aus dem CMS kommen.

Bedeutet das, ich darf überhaupt keine URLs mehr umschreiben?

Wenn zu viele oder alle Parameter entfernt werden, können zu viele Fehler entstehen und sich negativ auswirken.

Beispiele

Dynamische URL kann zB. so ausschauen: foo?key1=value&key2=value2 . Google rät, die URL nicht zu ändern, weil Google entscheidet welche Parameter für die Suche relevant sind. Sollte man sich entscheiden für die Benutzer diese URLs selber zu kürzen – bitte darauf achten, dass keine wichtigen Parameter fehlen.

Hie ein Beispiel einer URL mit vielen Parametern

www.example.com/article/bin/answer.foo?language=en&answer=3&sid=98971298178906&query=URL

  • language=en - Sprache
  • answer=3 - Artikel Nummer 3
  • sid=8971298178906 - Session ID 8971298178906
  • query=URL - Die Abfrage wo der Artikel gefunden wurde ist die [URL]

Nicht alle dieser Parameter bieten wichtige Informationen. So ist das umschreiben von www.example.com/article/bin/answer.foo?language=en&answer=3 kein Problem, wenn alle irrelevanten Parameter entfernt wurden

Die folgenden Beispiele zeigen statische URLs die eventuell Problem verursachen können

  • www.example.com/article/bin/answer.foo/en/3/98971298178906/URL
  • www.example.com/article/bin/answer.foo/language=en/answer=3/sid=98971298178906/query=URL
  • www.example.com/article/bin/answer.foo/language/en/answer/3/sid/98971298178906/query/URL
  • www.example.com/article/bin/answer.foo/en,3,98971298178906,URL

Solche umgeschriebenen dynamischen URL können den Crawler verwirren, weil er unter Umständen den gleichen Inhalt unter verschiedenen URLs verarbeitet. Schuld daran sind zwei überflüssige Parameter: URL und die Session-ID, die nichts mit dem eigentlichen Inhalt zu tun haben.

Dies wäre dann eine schöne und reduzierte umgeschriebene URL:

  • www.example.com/article/bin/answer.foo/en/3
  • 16.9.

  • 2008

Pure crazyness

Es ist soweit: Deltaschnauzer - »Das Magazin für Nachrichten aus aller Welt« ist Online!

Es ist das Magazin der gepflegten Crazyness, eine absolute Weltneuheit! Da wird selbst der Zeitgeist erblassen. Hier ist das Gewöhnliche unnormal und das Ungewöhnliche normal.

Großes ?

Ok. Ich kläre auf: Schon lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, eine Webseite zu betreiben, das kein Portfolio meiner Arbeit ist. Sondern viel mehr etwas völlig Freies. Etwas was man wie ein Gemälde betrachten kann. Etwas, das sich verändert und entwickelt. Vielleicht auch etwas, was nie fertig wird.

Da ich vor und während des Studiums diese Zeit der künstlerischen Freiheit und Muße sehr genossen habe, möchte ich daran wieder anknüpfen. Ob es allerdings mit viel oder wenig Aufwand verbunden ist, wird sich zeigen. Ich hoffe nur, dass viele Menschen daran ihre Freude haben!

Hinzu kommt noch eine riesen Neugier, wie schnell sich Deltaschnauzer erfolgreich entwickelt. Jedenfalls will ich die Luft der Blogosphäre einatmen und es schaffen. Ganz amerikanisch – völlig pragmatisch. Wie das gemeint ist, werde ich demnächst genauer beschreiben.

Übrigens: Auch wenn Crazyness eigentlich mit i geschrieben wird, so behalte ich das y. Sieht halt schöner aus und laut dem UrbanDictionary auch nicht verkehrt.

Idee, Gestaltung, Technik

Irgendwie haben sich alle Dinge ergeben. Der Name, das Design, die Idee. Angefangen bei dem Schriftzug Delta, bis zu den Palmen mit der Stadt Deltacity. Allerdings machte mir der generelle Aufbau der Seite schon zu schaffen.

Der Sternenhimmel ist übrigens noch nicht der Weisheit letzter Schluss, denn mit Flash wären noch recht nette Ideen drin. Flackernde Sterne, je nach Uhrzeit ein anderer Hintergrund, Sternschnuppen und so weiter...

Die Sympathieträger, der Vogel und der Totenkopf, entstammen aus alten Aufträgen. Erstaunlich wie viele grafische Schnipsel sich in Laufe der Zeit ansammeln und ungenutzt in der digitalen Schublade verstauben.

Inhalte

Deltaschnauzer betrachte ich wie ein Bild, das nicht zu verkaufen ist, dennoch finanzielle Absichten hat. Eigentlich auch eine recht nette Idee, wenn Künstler ihre Werke mit Werbung ausstatten, diese aber nie verkaufen, aber trotzdem Geld dafür sehen. So bleibt das Werk des Künstlers Eigentum...

Also, die Seite braucht Inhalte. Lustige. Damit alle was davon haben. Schräge Sachen passieren ja genug auf der Welt. Direkte Konkurrenz wäre somit eine Seite wie BoingBoing.net

Bekannt machen

Dieser Artikel ist auf jeden Fall der erste Mini-Schritt. Bloß, wie macht man eigentlich eine Seite bekannt? Auch ein Thema für sich. Man kann Flyer drucken und sich in die Fussgängerzone begeben. Oder aber auch für genügend Aufmerksamkeit im Netz sorgen. Wie ich das anstelle, werde ich genau protokollieren und an dieser Stelle veröffentlichen.

Genug der Worte: Hier der Link zur Crazyness: www.deltaschnauzer.com

Viel Spaß!

  • 10.9.

  • 2008

Chrome

Wozu braucht die Welt noch einen Browser? Oder besser gefragt: Wofür hat Google einen eigenen Browser entwickelt?

Plötzlich und ohne Gerüchte (trotz zweijähriger Entwicklungszeit), kann man den Google-Browser als Beta-Version herunter laden (ca. 7MB).

Die Zielrichtung ist wohl eindeutig: Chrome wurde nicht allein zum surfen entwickelt. Der hauseigene Browser von Google soll ein Gerüst für Webanwendungen sein, die Google in den letzten Jahren selbst entwickelt, oder aufgekauft hat.

Sergey Brin: “I would not call Chrome the operating system of the web application - it’s basically a very fast engine for them”.
Quelle: TechCrunch

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